Freitag, 29. Juli 2011

Meine persönliche Fast-Lebenslüge

Nein, ich bin weiterhin glücklich und monogam verheiratet. Das ist es also nicht.

Nicht nur bei den Freiburger Stricktreffen bin ich durch meine sehr eigene Technik der Fadenhaltung aufgefallen. Jetzt hat sich beim letzten Würzburger Stricktreffen herausgestellt:

"Ich hab seit Jahren keine normale rechte Masche mehr gestrickt!"

Ja, es ist wahr. Meine als rechte Maschen titulierten Maschen sind in Wirklichkeit rechts verschränkte Maschen. Das erklärt einiges: Meine Socken drehen sich ganz leicht um die eigene Achse, ich brauche mehr Maschen als jeder Strickerin (Größe 39 nicht unter 68 Maschen), meine Bündchen sehen immer perfekt aus und ich habe bei Lochmustern bisher immer versagt bzw. mußte die Umschläge "falsch" stricken :) Es hat mehrere Minuten gedauert, bis ich eingesehen habe, dass ich nicht nur im alltäglichen  Leben anders bin, sondern jetzt auch noch beim Stricken enttarnt wurde.
Ich geh jetzt wieder am Bolero stricken- mit rechts verschränkten Maschen beim Perlmuster *Grins*

Kommentare:

  1. *lach* Das kenne ich! Auch meine ersten rechten Maschen waren rechts verschränkte. Als ich jedoch mein ersten Lochmustertuch stricken wollte, funktionierte es nicht. Nachfragen brachte die Lösung ;) Strickst du denn wirklich rechts verschränkte Maschen oder legst du nur den Faden falschherum auf die Nadeln? Das habe ich damals nämlich gemacht :)

    Liebe Grüße,
    Lena

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  2. Naja, ich dachte immer, ich mach da alles richtig, weil ja richtig einsteche. Meine Fadenhaltung ist nicht vorhanden, also lege ich den Faden falsch herum um die Nadel und heraus kommen rechts verschränkte Maschen. Sobald ich zum Lace-Stricken komme, sollte ich das mal umstellen :)

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  3. Wir machen demnächst mal den ultimativen "Faden-richtig-um-die-Nadel-legen-Lehrgang", dann klappt das auch mit den echten rechten Maschen.
    LG, Bettina

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